Adam Quartier Soest (Block 4 und 5)

Was steckt drin im Baustoff? Mit Sorgfalt geplant für eine gesunde Wohnumgebung

Das Telefon in der Münchner Zentrale klingelt. Frau Kellner ist am Apparat. Wir kennen uns bereits:

Vor einigen Wochen hat sich die Soester Rentnerin für eine Wohnung in der ehemaligen Adam Kaserne beworben. Ihre Stimme klingt besorgt. Sie hat gehört, dass wir baustoffliche Untersuchungen in unseren Gebäuden vornehmen.

„Wissen Sie, meine Tochter hat mit ihrem Mann eines der Einfamilienhäuser im Belgischen Viertel gekauft. Ich möchte gerne in deren Nähe wohnen. Schon alleine der Enkelkinder wegen“, betont sie.

Seit unserem letzten Telefonat weiß ich, dass Frau Kellner Rentnerin mit Familienanschluss ist. Sie lebt mit einem Hund zusammen, hat zwei Kanarienvögel, pflegt den Garten einer erkrankten Freundin. Sie vermisst ihren kürzlich verstorbenen Ehemann und backt am liebsten Apfelkuchen mit Hefeteigboden. Mürbeteig ist ihr zu süß.

Neuerdings hat sie Aquarellmalen angefangen, aber die Bilder sehen schlechter aus, als die von ihrer sechsjährigen Enkeltochter.

Jetzt sorgt sie sich um deren Gesundheit genauso, wie um ihre eigene.

„Und eigentlich will ich ja bei Ihnen einziehen! Da lese ich, dass Sie nach Schadstoffen suchen…“ sagt sie jetzt.

 

Sorgfältige Planung beinhaltet Baustoffuntersuchungen

„Frau Kellner, wenn es so weit ist und Sie bei uns wohnen, können Sie ganz beruhigt sein. Es gehört am Anfang einfach dazu, Bausubstanzen zu bewerten. Wir planen unsere Projekte sorgfältig und nehmen uns Zeit. Als Vermieter sehen wir uns in der Verantwortung, gesunde Räume zu vermieten“, antworte ich.

Wir sprechen kurz darüber: Früher wurden beim Bau Materialien verwendet, von denen wir heute wissen, dass sie Menschen krank machen können. Um sicherzustellen, dass in den alten Gebäuden bei Einzug unserer Mieter*innen keine schädliche Stoffe sind, haben wir deshalb frühzeitig Spezialisten beauftragt. Die nehmen detaillierte Untersuchungen der Bausubstanzen vor.

 

Wohnen mit bester Lebensqualität

„Bis wir alle Ergebnisse haben, dauert es noch ein bisschen“, sage ich abschließend. „Sie können sich auf jeden Fall darauf verlassen, dass Sie zukünftig in einer Wohnung leben werden, die von bester Qualität ist. Sollten Schadstoffe vorhanden sein, dann werden diese sorgsam entfernt und im Anschluss umweltgerecht entsorgt.“

Wir versprechen einander, in Kontakt zu bleiben. Nicht nur der Bausubstanzen wegen. Frau Kellner hat versprochen, unserem Team einen Apfelkuchen mit Hefeteigboden zu backen – und bei dem ist es wie mit unseren Gebäuden: Er schmeckt umso besser, je sorgsamer man die Zutaten auswählt.

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