Armand Adam Kaserne Soest

Was nicht gut ist, fliegt kompromisslos raus – für ein gesundes Wohnen im Adam Quartier Soest

Zuversichtlich nehme ich den Telefonhörer in die Hand und wähle Frau Kellners Nummer in Soest. Vor mir liegt eine Liste mit Tabellen und Prozentangaben. Unser Projektleiter, Christoph Hellkötter, kann sie lesen wie einen guten Roman. Ich nicht. Für mich stehen da bloß Zahlen und Abkürzungen, die an das Lied der Band „Die Fantastischen Vier“ erinnern: MFG, mit freundlichen Grüßen.
In meinem Gespräch geht es nun auch um Verabschiedung, bloß weniger freundlich.
Es geht um zielgerichteten, kompromisslosen Rausschmiss von allem, was nicht mehr gebraucht wird


Was nicht gut ist, wird bei Armand Adam verabschiedet und ersetzt durch etwas Besseres

„Frau Kellner? Wir haben endlich die Ergebnisse der Altlastuntersuchung!“ beginne ich das Gesprächmit unserer Mietinteressentin.
„Frau Rahtgens, wie schön. Was kam denn raus?“ will sie verständlicher weise wissen.

Wir hatten versprochen, uns zu melden, sobald wir mehr über die Bauweise der Architekten und Firmen von 1938-1995 wissen. In diesem Zeitraum sind in den drei Blöcken, die unsere Armand Adam GmbH & Co. KG in Soest erworben hat, verschiedene Baumaßnahmen und Sanierungsarbeiten durchgeführt worden.

Damals wusste man nicht, was man heute weiß:

Es gibt Bausubstanzen, beispielsweise Spachtelmasse, Wandverputz und Fliesenkleber, die gesundheitsschädliche Stoffe enthalten können. Der bekannteste unter den Schadstoffen ist Asbest. Der wurde bis 1995 gerne mit verwendet, ehe man erkannte, dass er krebserregend ist.

Deshalb schmeißen wir ihn jetzt ohne Kompromisse raus- mit all den anderen ungesunden Substanzen. Wir befördern sogar jene raus, die wir gar nicht entsorgen müssten, weil der Gesetzgeber (Gefahrstoffverordnung GefStoffV) das bisher nicht verlangt. Wir schon.


Wohnen bei Armand Adam ist und bleibt gesund

Eines ist klar: Wer bei uns wohnt, der atmet gesunde Luft – im Rahmen unseres Wirkungsbereichs als Bauherr. Deshalb beauftragen verantwortungsbewusste Immobilienunternehmen entsprechend kompetente Firmen, die sich auf die Identifikation und fachgerechte Entsorgung von baulichen Altlasten im Vorhinein spezialisiert haben. In unserem Fall das Analytik- und Beratungsunternehmen WESSLING.


Soest wohnt sich gesund: Im Adam Quartier in der ehemaligen BEM Adam Kaserne

Durch eine sogenannte „orientierende Schadstoffuntersuchung“ haben wir nun ein Ergebnis vorliegen: In verschiedenen Bauteilen und verbauten Materialien wurden Schadstoffe wie PCB, Asbest oder PAK nachgewiesen. Erst in der jüngeren Vergangenheit hat man festgestellt, dass zum Beispiel auch in Wandfarben oder Spachtelmasse Schadstoffe enthalten sein können. Für eine nachhaltige dauerhafte Sanierung, gilt für uns ab sofort die vollständige Entfernung all dieser schädlichen Baustoffe aus den Gebäuden „Block 4, 5 und 7“.


Armand Adam baut für Enkelgenerationen

Wir handeln über gesetzlichen Vorgaben hinaus. Nachhaltigkeit für die Soester Enkelgeneration zu schaffen, ist für uns die Konsequenz jener Unternehmenswerte, die das Fundament der Armand Adam GmbH & Co. KG bilden.Wir sind gekommen, um zu bleiben. Wer mit uns lebt und wohnt, soll das gesund tun.

Die Firma WESSLING ist nun von uns beauftragt, die notwendige, sogenannte „tiefgehende Detailuntersuchung“ durchzuführen und ein entsprechendes Sanierungsverfahren festzulegen. Eben jenes wird ebenfalls gutachterlich sowie messtechnisch begleitet.


Was passiert mit den Schadstoffen im Adam Quartier Soest?

Sämtliche schadstoffbelasteten Bauteile werden im Zuge der Sanierungsarbeiten entfernt. Das muss für unsere zukünftigen Mieter unter sehr hohen Sicherheitsstandards (zusammengefasst in der TRGS, Technische Regeln für Gefahrstoffe) passieren.

Die Schutzmaßnahmen für die Arbeit in den Gebäuden, so zumBeispiel auch die erforderlichen Schutzausrüstungen, sind bereits vor Wochen umgesetzt worden. Schließlich wollen wir auch die Gesundheit derjenigen schützen, die auf dem Bau für uns arbeiten.

„Frau Kellner? Sind sie noch dran?“ frage ich, nachdem ich minutenlang gesprochen habe.
Ich höre Topfgeklapper im Hintergrund.
„Ja, ja. Sie kümmern sich also drum?“ fragt Frau Kellner.
Kurz darauf höre ich ein schlürfendes Geräusch. Ich glaube, sie probiert gerade das gekochte Essen.
„Äh, ja. Wir kümmern uns darum“, antworte ich wahrheitsgemäß.
„Prima. Sie melden sich wieder, wenn´s was Neues gibt. Danke Ihnen, Frau Rahtgens!“ flötet die spritzige Rentnerin und legt auf.
Verblüfft starre ich auf den Hörer.

Manchmal braucht es wohl gar nicht so viel Information. Nur einen, der sich kümmert.

Mit freundlichen Grüßen

Armand Adam

GmbH & Co. KG

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