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Auf ins neue Jahr unter dem Motto: So lasset uns bauen!

Haben Sie´s gehört? Oder selbst mitgemacht? Am vierten Advent war es soweit und die Soester sangen miteinander ihre Weihnachtslieder. Diesmal nicht dicht an dicht auf dem Weihnachtsmarkt mit heißem Glühwein in den Händen, sondern zu Hause im kleinen Kreis. Sicherheitsabstandshalber.

Während Soest im Lock Down Weihnachten mal anders feiert, ist letzten Sonntag etwas sichtbar geworden: Wenn den Soestern etwas gemeinsam am Herzen liegt, dann versetzen sie Berge in Windeseile. Dann ziehen die Leute an einem Strang, weil sie etwas erhalten wollen, das wichtiger ist als alles andere:

Verbindung.

Erst keine Kirmes, dann kein Weihnachtssingen? Geht nicht. Kurzerhand zauberte „Auf den Punkt“ ein Online-Event auf die Bildschirme der Zuhausebleiber. Sie erreichten damit die Herzen derjenigen, die Weihnachten, das Fest der Liebe, ganz sicher nicht einsperren. Das ist so noch nie da gewesen.

Wenn in Soest also etwas wichtig ist, weil es Verbindung schafft, Miteinander, Gemeinsamkeit und ein besseres Zusammenleben…dann hat es vielleicht eine Chance. Eine Chance darauf, etwas zu bewirken, das vorher noch nicht da gewesen ist, von dem aber alle etwas haben und nicht nur wenige. Wir haben deshalb gerne die Aktion von „Auf den Punkt“ unterstützt – weil wir zusammen passen.

Wir passen zusammen, weil wir in Richtungen denken, die dem Soester ein besseres Leben ermöglichen. Nach wie vor liegt uns keine Baugenehmigung vor, sodass wir weiterhin hoffen, 2021 endlich das bauen zu dürfen, was unsere Vision für Soest ist: Lebensraum bieten, der für alle ein gesundes Miteinander ermöglicht. Bis dahin stehen unsere Gebäude gesichert, gesund und gut verpackt im Belgischen Viertel und warten geduldig, bis es weiter geht.

In diesem Sinne: Auf ins neue Jahr 2021 und fröhliche Weihnachten!

Ihr

Armand Adam Team aus München, Leipzig und Soest

Adam Quartier Soest (Block 4 und 5)

Was steckt drin im Baustoff? Mit Sorgfalt geplant für eine gesunde Wohnumgebung

Das Telefon in der Münchner Zentrale klingelt. Frau Kellner ist am Apparat. Wir kennen uns bereits:

Vor einigen Wochen hat sich die Soester Rentnerin für eine Wohnung in der ehemaligen Adam Kaserne beworben. Ihre Stimme klingt besorgt. Sie hat gehört, dass wir baustoffliche Untersuchungen in unseren Gebäuden vornehmen.

„Wissen Sie, meine Tochter hat mit ihrem Mann eines der Einfamilienhäuser im Belgischen Viertel gekauft. Ich möchte gerne in deren Nähe wohnen. Schon alleine der Enkelkinder wegen“, betont sie.

Seit unserem letzten Telefonat weiß ich, dass Frau Kellner Rentnerin mit Familienanschluss ist. Sie lebt mit einem Hund zusammen, hat zwei Kanarienvögel, pflegt den Garten einer erkrankten Freundin. Sie vermisst ihren kürzlich verstorbenen Ehemann und backt am liebsten Apfelkuchen mit Hefeteigboden. Mürbeteig ist ihr zu süß.

Neuerdings hat sie Aquarellmalen angefangen, aber die Bilder sehen schlechter aus, als die von ihrer sechsjährigen Enkeltochter.

Jetzt sorgt sie sich um deren Gesundheit genauso, wie um ihre eigene.

„Und eigentlich will ich ja bei Ihnen einziehen! Da lese ich, dass Sie nach Schadstoffen suchen…“ sagt sie jetzt.

 

Sorgfältige Planung beinhaltet Baustoffuntersuchungen

„Frau Kellner, wenn es so weit ist und Sie bei uns wohnen, können Sie ganz beruhigt sein. Es gehört am Anfang einfach dazu, Bausubstanzen zu bewerten. Wir planen unsere Projekte sorgfältig und nehmen uns Zeit. Als Vermieter sehen wir uns in der Verantwortung, gesunde Räume zu vermieten“, antworte ich.

Wir sprechen kurz darüber: Früher wurden beim Bau Materialien verwendet, von denen wir heute wissen, dass sie Menschen krank machen können. Um sicherzustellen, dass in den alten Gebäuden bei Einzug unserer Mieter*innen keine schädliche Stoffe sind, haben wir deshalb frühzeitig Spezialisten beauftragt. Die nehmen detaillierte Untersuchungen der Bausubstanzen vor.

 

Wohnen mit bester Lebensqualität

„Bis wir alle Ergebnisse haben, dauert es noch ein bisschen“, sage ich abschließend. „Sie können sich auf jeden Fall darauf verlassen, dass Sie zukünftig in einer Wohnung leben werden, die von bester Qualität ist. Sollten Schadstoffe vorhanden sein, dann werden diese sorgsam entfernt und im Anschluss umweltgerecht entsorgt.“

Wir versprechen einander, in Kontakt zu bleiben. Nicht nur der Bausubstanzen wegen. Frau Kellner hat versprochen, unserem Team einen Apfelkuchen mit Hefeteigboden zu backen – und bei dem ist es wie mit unseren Gebäuden: Er schmeckt umso besser, je sorgsamer man die Zutaten auswählt.