Artikel im Soester Anzeiger vom 19.08.2021

Wir haben uns mit Vertretern der Stadt am 18.08.21 getroffen und die nächsten Schritte festgelegt:

 

Artikel im Soester Anzeiger vom 12.08.2021

Wir sagen, dass unsere Bauanträge für die Blöcke 4+5, sowie für Block 7 genehmigungsfähig sind. Die Stadt sieht es anders. Wir haben dringend Klärungsbedarf:

 

Artikel im Soester Anzeiger vom 22.04.2021

Die Stadt Soest sagt, sie ist an einer Einigung mit uns nach wie vor interessiert. Bis heute haben wir keine Baugenehmigung erhalten. Zum vollständigen Artikel geht es hier.

Auf ins neue Jahr unter dem Motto: So lasset uns bauen!

Haben Sie´s gehört? Oder selbst mitgemacht? Am vierten Advent war es soweit und die Soester sangen miteinander ihre Weihnachtslieder. Diesmal nicht dicht an dicht auf dem Weihnachtsmarkt mit heißem Glühwein in den Händen, sondern zu Hause im kleinen Kreis. Sicherheitsabstandshalber.

Während Soest im Lock Down Weihnachten mal anders feiert, ist letzten Sonntag etwas sichtbar geworden: Wenn den Soestern etwas gemeinsam am Herzen liegt, dann versetzen sie Berge in Windeseile. Dann ziehen die Leute an einem Strang, weil sie etwas erhalten wollen, das wichtiger ist als alles andere:

Verbindung.

Erst keine Kirmes, dann kein Weihnachtssingen? Geht nicht. Kurzerhand zauberte „Auf den Punkt“ ein Online-Event auf die Bildschirme der Zuhausebleiber. Sie erreichten damit die Herzen derjenigen, die Weihnachten, das Fest der Liebe, ganz sicher nicht einsperren. Das ist so noch nie da gewesen.

Wenn in Soest also etwas wichtig ist, weil es Verbindung schafft, Miteinander, Gemeinsamkeit und ein besseres Zusammenleben…dann hat es vielleicht eine Chance. Eine Chance darauf, etwas zu bewirken, das vorher noch nicht da gewesen ist, von dem aber alle etwas haben und nicht nur wenige. Wir haben deshalb gerne die Aktion von „Auf den Punkt“ unterstützt – weil wir zusammen passen.

Wir passen zusammen, weil wir in Richtungen denken, die dem Soester ein besseres Leben ermöglichen. Nach wie vor liegt uns keine Baugenehmigung vor, sodass wir weiterhin hoffen, 2021 endlich das bauen zu dürfen, was unsere Vision für Soest ist: Lebensraum bieten, der für alle ein gesundes Miteinander ermöglicht. Bis dahin stehen unsere Gebäude gesichert, gesund und gut verpackt im Belgischen Viertel und warten geduldig, bis es weiter geht.

In diesem Sinne: Auf ins neue Jahr 2021 und fröhliche Weihnachten!

Ihr

Armand Adam Team aus München, Leipzig und Soest

Artikel im Soester Anzeiger vom 16.07.2020

Brauchen die Soester eine weitere Kita? Wir fragen nach!

Möchten Sie mitmachen? Einfach den QR-Code scannen und ein Buchgutschein kommt als Dankeschön zu Ihnen ins Haus geflattert!

Prima Klima: Grüne Oase im Adam Quartier Soest

Update am 29.06.2020: Sowohl die Verwaltung, als auch Behörden und Fraktionen der Stadt Soest haben sich intensiv mit der Möglichkeit einer Umsetzung des Klima-Parkhauses beschäftigt. Denkmalschutz und Baurecht sehen leider keine Möglichkeit, ein Parkhaus zu realisieren, trotz aller positiven Faktoren. Die zwei Gründe hierfür sind:

  1. Das Parkhaus würde die Sichtachse des Ensembles beeinträchtigen.
  2. Das erforderliche Verfahren für eine Planänderung ist langwierig und politisch möglicherweise nicht durchsetzbar.

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Der fünfjährige Joschi blickt mit großen Augen auf grüne Fläche aus Efeu und anderen Rankepflanzen.
„Guck mal die vielen Blätter da. Ganz schön viele, oder?“ fragt Papa Karl.
Joschi nickt eifrig.
„Dazwischen leben ganz viele kleine Tiere. Die wohnen dort mit ihren Familien genauso, wie wir da drüben“, erklärt Papa Karl weiter und zeigt rüber zum Wohngebäude B4 im Adam Quartier Soest.
Joschi strahlt und zeigt auf eine Biene, die sich gerade an einer Blüte zu schaffen macht.
„Und Honig wird auch gesammelt, guck!“ sagt der Fünfjährige.
„Ja, genau! Die arbeiten hier genauso, wie der Papa da“, lacht Karl Gürtler und dreht sich gemeinsam mit Joschi zum Gemeinschaftsgebäude B7.
„Wieso ist das Parkhaus hier aus Blättern, Papa?“ fragt Joschi jetzt.

Karl Gürtler überlegt kurz, wie er seinem Sohn erklären soll, weshalb dieses Gebäude hier ein bisschen anders aussieht, als die anderen. Eine Antwort für Leser mit fachlichem Interesse finden Sie hier.
„Hmmm. Du weißt doch noch, als es letzte Woche so heiß war? Ihr habt im Kindergarten jeden Tag Wasserschlacht gespielt. Und wenn wir draußen auf der Straße waren, haben wir immer nach Schatten gesucht, oder?“
Joschi nickt. Und strahlt.
„Ja! Da gab es ganz viel Eis bei Oma damit es uns kühler wird“, erinnert er sich.

„Genau. Und du konntest nachts nicht so gut schlafen, weil es immer noch so warm war“, ergänzt Vater Karl.
„So ein grünes Parkhaus hier, das sorgt für Abkühlung. Wenn man sich da drinnen aufhält, ist es deutlich kühler als draußen. Das machen die Pflanzen und der Wind gemeinsam, der durch das Gitternetz hier durchpfeifen kann“, erklärt Karl und muntert Joschi dazu auf, einmal das sogenannte Webnet anzufassen, aus dem die Fassade des Grünen Parkhauses gebaut ist.

„Außerdem wird das Gebäude auch nicht heiß von außen. Wenn man nebendran steht, ist es kühl. Ganz anders als bei Häusern, die ganz normale Wände ohne Pflanzen haben. Die heizen sich auf und strahlen dann Wärme ab. Dann wird´s einem im Sommer noch heißer, weil nicht nur die Sonne Wärme abgibt, sondern auch die Gebäude in der Stadt.“
Joschi überlegt kurz.
„Wieso haben dann nicht alle Häuser Pflanzen an den Wänden draußen?“ will Joschi wissen. Eine Antwort für Leser mit fachlichem Interesse finden Sie hier.
„Weil wir noch ganz am Anfang sind mein Schatz und gerade erst anfangen, anders zu denken und anders zu bauen. Und anders zu leben“, antwortet Vater Karl und streicht seinem kleinen Sohn liebevoll über den Kopf.
Sie beobachten jetzt ein Vogelpaar, das seine Jungen in einem der Brutkästen versorgt.

„Weißt du, was noch gut ist? Hier ist es viel leiser, als in anderen Wohngegenden. Bei uns fahren viel weniger Autos. So ein Grünes Parkhaus hilft nämlich dabei, Lärm zu reduzieren. Das ist gesünder für uns, weil man in einem ruhigen Zuhause besser leben kann“, fährt Papa Joschi fort.
„Und so können wir auch den Vögeln da oben zuhören, wenn sie morgens und abends ihre Lieder singen“. Eine Erklärung für Leser mit fachlichem Interesse finden Sie hier.
„Besser spielen kann man auch“, sagt Joschi und zupft an einem der Blätter.
„Wieso?“ fragt sein Vater.
„Weil man nicht immer aufpassen muss, ob Autos kommen“, sagt er.
Stimmt, denkt Papa Karl. Bei uns sucht keiner nach Parkplätzen, die fahren alle hier rein.
„Jetzt hol mal gaaaaaaanz tief Luft“, sagt Vater Karl zu seinem Sohn.
Joschi atmet ganz tief ein und hält dann die Luft an.
„Und jetzt ausatmen“, sagt sein Vater.
Joschi atmet aus.
„Gut gemacht. Weißt du welche Luft das war, die du gerade angehalten hast?“ fragt er Joschi.

Der zuckt mit den Schultern.
„Die von der Welt?“ rät er.
„Ja, aber eine ganz besondere! Eine, die das Parkhaus hier mitgemacht hat!“
Vater Karl erklärt, wie Pflanzen CO2 in Sauerstoff verwandeln und warum Menschen davon abhängig sind. Er sagt Joschi auch, dass viele Städte große Probleme mit Luftverschmutzung haben.
„Diese Pflanzen hier, die reinigen die Luft vom Dreck, den wir sonst einatmen müssen“, beendet der Familienvater seine Erklärung.
„Oh. Dann brauchen wir doch noch viel mehr Grüne Parkhäuser, oder?“, sagt Joschi.
„Du bist echt clever, Sohnemann!“, sagt Vater Karl stolz. Und denkt:

„Gut, dass du es früher begriffen hast als viele Erwachsene. Du wirst es vermutlich besser machen als wir, wenn du groß bist. Bis dahin ist es mein Job, für bessere Lebensbedingungen zu sorgen!“

 

Photo by Paul Hanaoka on Unsplash

Mobilstationen? E-Mobilität? Was heißt das konkret? Familie Gürtler aus Soest wird Ihre Jahresplanung am 2. Januar 2022 auf andere Art und Weise machen

Die vierköpfige Familie sitzt im Quartier-Café des Belgischen Viertels. Das Gemeinschaftshaus B7 besitzt in der unteren Etage ein paar gemütliche Ecken mit Sitzkissen und Hängesesseln, in denen die Eltern Karl und Franziska gerade zusammen mit ihren Kindern Joschi und Dana überlegen, wohin es dieses Jahr im Sommerurlaub geht. Ein Kurztrip zu den Großeltern hoch an die Nordsee soll ebenfalls dabei sein.
„Und was ist mit Ski-Urlaub?“ will Dana wissen.
Karl und Franziska blicken sich kurz an.
Hm? Ist Ski-Urlaub am Ende des Jahres auch noch mit drin? Oder vielleicht sogar… schon in ein paar Wochen, während der Osterferien?

Klare Kosteneinsparung durch Sharing-Modelle

Familie Gürtler blickt zum ersten Mal anders auf ihre Urlaubsplanung und auch alles andere, was mit Autos zu tun hat. Denn: sie besitzen kein eigenes Auto mehr. Dafür eine App, die ihnen mitteilt, welche Autos, Fahrräder und E-Scooter im Adam Quartier Soest, aber auch der Stadt Soest für sie zur Verfügung stehen. Neu ist auch: Sie sparen dadurch Geld und sind ein paar Sorgen los. Denn das hier fällt weg:

  • Kauf eines neuen Autos
  • Versicherung des Autos
  • Zahlung von KFZ Steuer
  • Service samt Rechnung
  • Reifenwechsel
  • Angst vor Diebstahl
  • Angst vor Beschädigung
  • Lästige Parkplatzsuche oder Anmietung eines Stellplatzes

Karl Gürtler beschreibt es so:
„Erst konnte ich mir ein Leben ohne eigenes Auto gar nicht vorstellen, aber dann haben Franziska und ich uns Kosten inklusive Vor- und Nachteile vor Augen geführt. Es macht Sinn.

An Mobilstationen können per App verschiedene Fahrzeuge bequem gemietet werden.

In Zukunft werden viele Menschen darauf verzichten, eigene Autos zu haben. Vor allem, wenn so wie hier die Anbindung optimal ist. Die öffentlichen Busse halten neben der Kita, an den neuen Mobidig-Stationen der Stadt kann man Lastenräder und Autos mieten und dann haben wir hier im Quartier noch zusätzliche Autos und Fahrräder zum Ausleihen.

Mit einem eigenen Auto kann man fahren wann und wohin man will. Mit den Sharingmodellen können alle Familienmitglieder fahren wann und wohin sie wollen, sogar gleichzeitig und mit dem jeweils passenden Fahrzeug.

Klar, manchmal muss man fünf Minuten laufen, um in das gewünschte Auto einzusteigen… aber ehrlich gesagt, war mein Stellplatz früher auch fünf Minuten entfernt.  Das Beste überhaupt ist: ich bin die Last des Eigentums los. Ich muss mich um nichts mehr kümmern!“

Für jede Person im Haushalt steht das passende Fahrzeug zur Verfügung – das ist Autofahren der nahen Zukunft

Mobilstationen erhöhen persönliche Flexibilität

Franziska Gürtler hat auch eine klare Haltung:
„Wir hatten vorher einen großen Kombi, wegen der Kinder und zum Einkaufen. In der Stadt war das immer ein Horror mit der Parkplatzsuche.
Heute nehme ich

  • einen Ford Ka, wenn ich meine Freundin im Nachbarort besuche,
  • einen Kombi für die Fahrt ins Gartencenter und
  • Einen Minibus, wenn wir zum Skifahren wollen.
Mieten statt Kaufen. Teilen statt Besitzen. An Mobilstationen leihen sich Anwohner*innen für die Situation passende Autos, Fahrräder, E-Scooter und Co. bei Bedarf

Unsere Tochter Dana macht gerade den Führerschein. Sie muss gar nicht auf ein eigenes Auto sparen oder bei uns darum betteln, dass sie das Familienauto bekommt. Sie hat einfach ihr eigenes Mietbudget und sucht sich den Wagen aus, den sie braucht.“

Joschi ergänzt: „Seitdem es die coolen E-Bikes gibt, fährt Papa nur noch mit dem Fahrrad! Zum Bäcker, zum Bahnhof, zur Kirmes und sogar bis nach Lippstadt.“

Als die Familie schließlich feststellt, dass durchaus ein Ski-Urlaub im Budget drin ist, klappt Vater Karl zufrieden den Laptop zu. Über die App des AQS hat er eben einen Minibus reserviert und verkündet stolz: „Sonne, Pulverschnee, Unterkunft klar gemacht – wir fahren morgen!“

Ein Erklärvideo zu NRWs Mobilitätskonzept finden Sie hier:

https://pressebereich.mobil.nrw/videos/ueber-mobilnrw.html

Und Informationen über das Soester Mobilitätskonzept hier:

https://www.digital-soest.de/projekte/15-mobilitaet/62-mobidig-mobilstationen

Artikel im Soester Anzeiger vom 08.05.2020

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