Artikel im Soester Anzeiger vom 14.12.18

„In den Blöcken 4, 5 und 7 wurden Schadstoffe gefunden. Weitere Untersuchungen sollen nun Aufschluss über das ganze Ausmaß geben und Sanierungsverfahren aufzeigen“, schreibt Achim Kienbaum vom Soester Anzeiger. Zum vollständigen Beitrag geht es hier: Artikel vom 14.12.18


Armand Adam Kaserne Soest

Was nicht gut ist, fliegt kompromisslos raus – für ein gesundes Wohnen im Adam Quartier Soest

Zuversichtlich nehme ich den Telefonhörer in die Hand und wähle Frau Kellners Nummer in Soest. Vor mir liegt eine Liste mit Tabellen und Prozentangaben. Unser Projektleiter, Christoph Hellkötter, kann sie lesen wie einen guten Roman. Ich nicht. Für mich stehen da bloß Zahlen und Abkürzungen, die an das Lied der Band „Die Fantastischen Vier“ erinnern: MFG, mit freundlichen Grüßen.
In meinem Gespräch geht es nun auch um Verabschiedung, bloß weniger freundlich.
Es geht um zielgerichteten, kompromisslosen Rausschmiss von allem, was nicht mehr gebraucht wird


Was nicht gut ist, wird bei Armand Adam verabschiedet und ersetzt durch etwas Besseres

„Frau Kellner? Wir haben endlich die Ergebnisse der Altlastuntersuchung!“ beginne ich das Gesprächmit unserer Mietinteressentin.
„Frau Rahtgens, wie schön. Was kam denn raus?“ will sie verständlicher weise wissen.

Wir hatten versprochen, uns zu melden, sobald wir mehr über die Bauweise der Architekten und Firmen von 1938-1995 wissen. In diesem Zeitraum sind in den drei Blöcken, die unsere Armand Adam GmbH & Co. KG in Soest erworben hat, verschiedene Baumaßnahmen und Sanierungsarbeiten durchgeführt worden.

Damals wusste man nicht, was man heute weiß:

Es gibt Bausubstanzen, beispielsweise Spachtelmasse, Wandverputz und Fliesenkleber, die gesundheitsschädliche Stoffe enthalten können. Der bekannteste unter den Schadstoffen ist Asbest. Der wurde bis 1995 gerne mit verwendet, ehe man erkannte, dass er krebserregend ist.

Deshalb schmeißen wir ihn jetzt ohne Kompromisse raus- mit all den anderen ungesunden Substanzen. Wir befördern sogar jene raus, die wir gar nicht entsorgen müssten, weil der Gesetzgeber (Gefahrstoffverordnung GefStoffV) das bisher nicht verlangt. Wir schon.


Wohnen bei Armand Adam ist und bleibt gesund

Eines ist klar: Wer bei uns wohnt, der atmet gesunde Luft – im Rahmen unseres Wirkungsbereichs als Bauherr. Deshalb beauftragen verantwortungsbewusste Immobilienunternehmen entsprechend kompetente Firmen, die sich auf die Identifikation und fachgerechte Entsorgung von baulichen Altlasten im Vorhinein spezialisiert haben. In unserem Fall das Analytik- und Beratungsunternehmen WESSLING.


Soest wohnt sich gesund: Im Adam Quartier in der ehemaligen BEM Adam Kaserne

Durch eine sogenannte „orientierende Schadstoffuntersuchung“ haben wir nun ein Ergebnis vorliegen: In verschiedenen Bauteilen und verbauten Materialien wurden Schadstoffe wie PCB, Asbest oder PAK nachgewiesen. Erst in der jüngeren Vergangenheit hat man festgestellt, dass zum Beispiel auch in Wandfarben oder Spachtelmasse Schadstoffe enthalten sein können. Für eine nachhaltige dauerhafte Sanierung, gilt für uns ab sofort die vollständige Entfernung all dieser schädlichen Baustoffe aus den Gebäuden „Block 4, 5 und 7“.


Armand Adam baut für Enkelgenerationen

Wir handeln über gesetzlichen Vorgaben hinaus. Nachhaltigkeit für die Soester Enkelgeneration zu schaffen, ist für uns die Konsequenz jener Unternehmenswerte, die das Fundament der Armand Adam GmbH & Co. KG bilden.Wir sind gekommen, um zu bleiben. Wer mit uns lebt und wohnt, soll das gesund tun.

Die Firma WESSLING ist nun von uns beauftragt, die notwendige, sogenannte „tiefgehende Detailuntersuchung“ durchzuführen und ein entsprechendes Sanierungsverfahren festzulegen. Eben jenes wird ebenfalls gutachterlich sowie messtechnisch begleitet.


Was passiert mit den Schadstoffen im Adam Quartier Soest?

Sämtliche schadstoffbelasteten Bauteile werden im Zuge der Sanierungsarbeiten entfernt. Das muss für unsere zukünftigen Mieter unter sehr hohen Sicherheitsstandards (zusammengefasst in der TRGS, Technische Regeln für Gefahrstoffe) passieren.

Die Schutzmaßnahmen für die Arbeit in den Gebäuden, so zumBeispiel auch die erforderlichen Schutzausrüstungen, sind bereits vor Wochen umgesetzt worden. Schließlich wollen wir auch die Gesundheit derjenigen schützen, die auf dem Bau für uns arbeiten.

„Frau Kellner? Sind sie noch dran?“ frage ich, nachdem ich minutenlang gesprochen habe.
Ich höre Topfgeklapper im Hintergrund.
„Ja, ja. Sie kümmern sich also drum?“ fragt Frau Kellner.
Kurz darauf höre ich ein schlürfendes Geräusch. Ich glaube, sie probiert gerade das gekochte Essen.
„Äh, ja. Wir kümmern uns darum“, antworte ich wahrheitsgemäß.
„Prima. Sie melden sich wieder, wenn´s was Neues gibt. Danke Ihnen, Frau Rahtgens!“ flötet die spritzige Rentnerin und legt auf.
Verblüfft starre ich auf den Hörer.

Manchmal braucht es wohl gar nicht so viel Information. Nur einen, der sich kümmert.

Mit freundlichen Grüßen

Armand Adam

GmbH & Co. KG

Christoph Hellkötter

Projektleiter Christoph Hellkötter zum Thema Bauschadstoffe in Altbauten

Im Zuge von Umbau- und Abbruchmaßnahmen stellen die im Leben eines Gebäudeseingesetzten Baustoffe in Gebäuden eine bestimmende Einflussgröße für die Planung und vor allem in der Ausführungsphase dar. Bauschadstoffe beeinflussen entscheidenddie Auswahl der Arbeitsverfahren, den Umfang des Arbeits- und Personenschutzes, Zeitrahmen und Kosten einer Maßnahme.

Grundlage einer erfolgreichen und wirtschaftlichen Schadstoffsanierung ist eine gründliche und umfassende Planung. Das erfordert detaillierte Kenntnis über die Art der eingesetzten Baustoffe und deren Verhalten in einem Gebäude.

Hierzu werden Art, Lage und Umfang der Bauschadstoffe ermittelt. Die Recherche in Bauakten und die umfangreiche Gebäudeinspektion inklusive Probenahme durch Fachkundige, sowie die Laboranalyse verdächtiger Materialien sind hierbei wesentliche Instrumente.

Der Fachkundige legt die Anzahl und Lage der Probeentnahmepunkte anhand der für die jeweiligen Maßnahmen geforderte Untersuchungstiefe fest.

Die Bauschadstoffe, die uns dabei insbesondere interessieren sind PAK, PCP, PCB, KMF (alles künstliche Mineralfasern), Schwermetalle und natürliche Mineralfasern wie z.B. Chrysotil (Weißasbest). 

Der Einsatz von Asbest in Putz- und Spachtelmassen wurde früher unterschätzt. Heute weiß man, dass dieser Schadstoff meistens unter mehreren Deckschichtenverborgen ist, zum Beispiel in Putz oder in Wandfarben, die bis Mitte der 90er Jahre in Baumärkten frei verkäuflich waren. Dasselbe gilt auch für Schadstoffewie PCB, die in Dichtungsmassen, Voranstrichen, Bodenbelagskleber und Imprägnierungenenthalten sein können oder PAK, die in den 50er bis 70er Jahren für Kleber von Parkettböden eingesetzt wurden.

Artikel im Soester Anzeiger vom 29.11.18

„Ohne Gemeinschaftssinn kein Mietvertrag“ berichtet Holger Strumann vom Soester Anzeiger am 29.11.18 über unser Projekt Adam Quartier Soest.

Zum vollständigen Beitrag geht es hier:

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/ohne-gemeinschaftssinn-10767534.html

 

Altstadt Kirmes Soest

Feiern auf westfälisch: Team Armand Adam auf der Soester Kirmes 2018

Wir reisen extra einen Tag früher an. Verlassen Leipzig und München für eine Stadt im Ausnahmezustand:

Soest.

Wir wollen den Anfang nicht verpassen, wenn die Westfalen jeden Rheinländer in die Tasche feiern. Dabei sein, wenn das angeblich Unmögliche passiert und der Soester einen Auswärtigen freundschaftlich in die Arme schließt.

„Während der Altstadtkirmes, da sind wir alle gleich!“ lallt irgendjemand Mittwochabend in mein Ohr. Als ich mich umdrehe, kann ich die Stimme nicht mehr zuordnen. Die Menschenmasse hat ihn verschluckt.

Stimmt das? Hat er recht damit?

Von „A“ wie Altstadt geht Team Armand Adam nach „B“ wie Bullenauge. Wir verprügeln „F“ wie Frösche und vereinbaren einen Treffpunkt für Verlorene bei „H“ wie Hydrant. Treffen beim Kirmesbummel mit Bürgermeister Dr. Ruthemeyer „M“ wie (bekannte und unbekannte) Menschen bis wir Donnerstagabend „Z“ wie Zubettgehen einläuten. Um eine wertvolle Erfahrung reicher:

Der Soester, der hat was Besonderes.

Der lässt nicht jeden rein. Der Soester verlässt sich auf seine Mauer, die uralt in sandsteingrün das in sich trägt, was einem Fremden unsichtbar entgegen tritt – und ihn scheinbar ausschließt. Wer genau hineintaucht in den Kern dieser Stadt, der bemerkt vielleicht, dass eine Mauer zwar Grenzen aufzeigt – aber man kann sich auch anlehnen bei ihr. Und darauf vertrauen, dass sie auch noch weitere hundert Jahre hält.

Das nehmen wir uns als Beispiel und mauern stabile Gebäude im Adam Quartier Soest. Bauen Vertrauen und Stabilität hinein. Bloß den Anstrich der Wände, den machen wir nicht in grün. Wir haben gehört, ziegelrot gefällt dem Soester einen Ticken besser. Passt ja auch zum roten Schlüssel der Stadt, den man nur erhält, wenn man auf eine ganz bestimmte Art mauern kann.

Text: Sabrina Rahtgens

Bilder: Christoph Hommerich

Adam Quartier Soest (Block 4 und 5)

Was steckt drin im Baustoff? Mit Sorgfalt geplant für eine gesunde Wohnumgebung

Das Telefon in der Münchner Zentrale klingelt. Frau Kellner ist am Apparat. Wir kennen uns bereits:

Vor einigen Wochen hat sich die Soester Rentnerin für eine Wohnung in der ehemaligen Adam Kaserne beworben. Ihre Stimme klingt besorgt. Sie hat gehört, dass wir baustoffliche Untersuchungen in unseren Gebäuden vornehmen.

„Wissen Sie, meine Tochter hat mit ihrem Mann eines der Einfamilienhäuser im Belgischen Viertel gekauft. Ich möchte gerne in deren Nähe wohnen. Schon alleine der Enkelkinder wegen“, betont sie.

Seit unserem letzten Telefonat weiß ich, dass Frau Kellner Rentnerin mit Familienanschluss ist. Sie lebt mit einem Hund zusammen, hat zwei Kanarienvögel, pflegt den Garten einer erkrankten Freundin. Sie vermisst ihren kürzlich verstorbenen Ehemann und backt am liebsten Apfelkuchen mit Hefeteigboden. Mürbeteig ist ihr zu süß.

Neuerdings hat sie Aquarellmalen angefangen, aber die Bilder sehen schlechter aus, als die von ihrer sechsjährigen Enkeltochter.

Jetzt sorgt sie sich um deren Gesundheit genauso, wie um ihre eigene.

„Und eigentlich will ich ja bei Ihnen einziehen! Da lese ich, dass Sie nach Schadstoffen suchen…“ sagt sie jetzt.

 

Sorgfältige Planung beinhaltet Baustoffuntersuchungen

„Frau Kellner, wenn es so weit ist und Sie bei uns wohnen, können Sie ganz beruhigt sein. Es gehört am Anfang einfach dazu, Bausubstanzen zu bewerten. Wir planen unsere Projekte sorgfältig und nehmen uns Zeit. Als Vermieter sehen wir uns in der Verantwortung, gesunde Räume zu vermieten“, antworte ich.

Wir sprechen kurz darüber: Früher wurden beim Bau Materialien verwendet, von denen wir heute wissen, dass sie Menschen krank machen können. Um sicherzustellen, dass in den alten Gebäuden bei Einzug unserer Mieter*innen keine schädliche Stoffe sind, haben wir deshalb frühzeitig Spezialisten beauftragt. Die nehmen detaillierte Untersuchungen der Bausubstanzen vor.

 

Wohnen mit bester Lebensqualität

„Bis wir alle Ergebnisse haben, dauert es noch ein bisschen“, sage ich abschließend. „Sie können sich auf jeden Fall darauf verlassen, dass Sie zukünftig in einer Wohnung leben werden, die von bester Qualität ist. Sollten Schadstoffe vorhanden sein, dann werden diese sorgsam entfernt und im Anschluss umweltgerecht entsorgt.“

Wir versprechen einander, in Kontakt zu bleiben. Nicht nur der Bausubstanzen wegen. Frau Kellner hat versprochen, unserem Team einen Apfelkuchen mit Hefeteigboden zu backen – und bei dem ist es wie mit unseren Gebäuden: Er schmeckt umso besser, je sorgsamer man die Zutaten auswählt.

Fachplaner

Fachplaner legen los für Adam Quartier Soest

Im Soester „Freigeist“ traf sich am 27.09.2018 die komplette Fachplaner-Runde für das Adam Quartier Soest.

Von links nach rechts:

Angelika Otto (Andreas&Brück), Stefan Weinand (epm Ingenieurgesellschaft), Martin Weber (epm Ingenieurgesellschaft), Henrik Brück (Andreas&Brück), Philipp Wedeking (Andreas&Brück), Christoph Hellkötter (AA), Sascha Winkelmann, unser Gast zum Thema Energiekonzepte (die Stadtwerke Soest),  Thorsten Schlieckmann, Matthias Hille (i3A),Mirja Schütz (i3A) und Guido Stock (i3A).

Mit voller Fahrt voran bauen wir gemeinsam das, was gesundes Wohnen bedeutet.

Kick-Off in München: Team Armand Adam beginnt Projekt Adam Quartier Soest

Im Juni 2018 reisten sie aus Soest (kipp Immobilien/Thorsten Schlieckmann sowie Impuls3A/Matthias Hille und Guido Stock) und Leipzig (Hellkötter Architekten) nach München (Christoph Hommerich, Laura Kloers und Sabrina Rahtgens): Die Team-Mitglieder des Projektes Adam Quartier Soest.

Mit dem Ziel vor Augen, ab sofort ein zukunftsweisendes Projekt umzusetzen, traf das interdisziplinäre Team aus Sozialwirten, Juristen, Betriebswirten und Architekten im Kreativbüro Kitchen2Soul zusammen.

Aus drei Kasernenblöcken werden Wohräume für die Gesellschaft entstehen und Mehrwerte für Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Viele Ideen kombiniert mit baulichen Machbarkeiten fanden in diesen Sommertagen ihren Weg in einen Projektplan, der das Wohnen der Zukunft greifbar nah macht.

Fragen zum Bau des Projekts? Christoph Hellkötter kennt die Antwort: AQS@baunetz.de

Fragen zur Vermietung der Gebäude? Thorsten Schlieckmann weiß Bescheid: ts@kipp-immo.de

Lust, das Team kennen zu lernen? Hier geht es zur Teamseite.